Montag, 29. Juni 2026

21.6.2026 – Ruinen der Glasöfen und Mariengrotte im Birklergrund, Runde von Heinrichsthal

Wo ist der Wanderverein in Hochsommer unterwegs, wenn die Tagestemperaturen an der 30°C-Grenze kratzen? 

Natürlich dort, wo es etwas angenehmer ist, nämlich in den tiefer Wäldern des Spessart. Per Fahrgemeinschaften mit privaten PKWs kamen wir gegen 9.00 Uhr in Heinrichsthal an. 

Kirche in Heinrichsthal

Bei noch verträglichen 22 °C machten wir uns im Uhrzeigersinn auf den Weg. Wie viele Orte im Hochspessart entstand Heinrichsthal (im 17. Jahrhundert) als Siedlung für die Arbeiter der sogenannten Waldglashütten. 

Nach ca 2 km erreichen wir die Mariengrotte mit Ruhebänken

Mariengrotte

Von hier aus machen wir einen Abstecher zu der Ruine der Glashütte Birklergrund. Hier wurde bereits Flachglas hergestellt, wie es für Butzenscheiben verwendet wurde. 

Glasherstellung

unten rechts wird die Pizza eingeschoben

 

 

 


 

Die Grundmauern der Anlage sind gut zu erkennen und damit die Ausmaße der Anlage zu erahnen. Tafeln klären über die Hintergründe und Arbeitsabläufe auf. Die Illustration erinnert in Teilen an einen Pizzaofen. 

Grundmauern der Glashütte

Nach der Besichtigung der Anlage folgen ab der Mariengrotte weiter unserem Weg durch den Wald.  

unterwegs halten wir nach den Zwergen 
Ausschau, vermutlich beobachten sie uns
 

Oberhalb von Habichsthal finden wir einem einladenden Platz mit Bank und Tisch, ideal für unsere Mittagsrast. 

 ... unter Beobachtung der Zwerge
Mittagsrast

 

 

 

 

 

 

 

 


Und hier haben wir dann auch die Zwerge entdeckt, nach denen wir im bemoosten Wald schon Ausschauen gehalten hatten. Der weitere Weg führt uns nach Habichsthal hinunter und durch den Heinrichsthaler Forst zurück in Richtung Heinrichsthal. Der letzte Abschnitt unserer Runde, 1,5 bis 2 km, führte ohne Schatten über freies Feld, dabei spürten wir die große Wärme.  

Madonna im Schwimmbad?

Bildstock II
 

 


Auf diesem Abschnitt kamen wir noch an Bildstöcken, einer ohne Madonnenfigur – vermutlich war sie bei der heißen Witterung im Schwimmbad. Nach etwa 16 km Sind wir wieder bei unseren Autos angekommen. Die Temperatur laut Außenthermometer 29°C. Trotz der äußeren Bedingungen eine schöne und absolut interessante Wanderung.

Sonntag, 7. Juni 2026

7.6.2026 – Wanderung auf der Extratour „Der Mottener“

Wie üblich war der Treffpunkt für die heutige Ganztagswanderung der Schlossparkplatz in Steinau. Von dort starteten wir in Fahrgemeinschaften mit privaten PKWs um 8:00 Uhr in das ca. 26 km entfernte Speicherz, einem Ortsteil von Motten im unterfränkischen Landkreis Bad Kissingen. 


Die Streckenübersicht




 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Ortsteile Kothen, Speicherz und Motten bilden – so der touristische Werbeslogan – die 3 Perlen der bayerischen Rhön. Direkt an dem Bach „Kleine Sinn“ haben wir einen Parkplatz gefunden. Von hier begannen wir unsere Rundtour entgegen dem Uhrzeigersinn. „Der Mottener“ ist mit 16,4 km bei ca. 550 Höhenmeter ausgezeichnet. 

 

Speicherz und die A 7 Brücke
 

Der höchste Punkt ist die Mottener Haube mit 658 m ü. NHN. Doch der Reihe nach. Die ersten Kilometer gehen mehr oder weniger steil und stetig bergauf. Die erste – und soweit bekannt einzige – Zecke wurde bei km 4 „gefangen“. 

Holunderblüte
km 4 - Zecke

 


Dieser Baum ist ausgebrannt

Den ersten Gipfel, den Pilsterstein (400 m ü NHN) erreichen wir nach 7 km. Es handelt sich hierbei um die Reste eines größeren Vulkankegels, der über Millionen von Jahren durch Wind und Wetter auf die heutige Größe reduziert wurde. Klar, dass wir da hinauf mussten. 


Blick zurück zum Pilsterstein

Der Pisterstein

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach etwa 8,8 km kreuzen wir die Bundesstraße 27. Hier befindet sich die Wasserscheide Rhein / Weser, klärt ein Hinweisschild auf. 

direkt an der B 27

Größe ist relativ


Nach gut 2 ½ km erreichen wir dann die bereits erwähnte Mottener Haube. 
Genau die richtige Zeit für eine Mittagsrast. 


... und 4 Beinen
Auf der Bank, Sonnenanbeter mit 2 -

Frisch gestärkt steigen wir noch auf den 23,8 m hohen Aussichtsturm 

Aussichtsturm auf der Mottener Haube

und genießen die tolle Rundumsicht.   

der Kreuzberg ist in der Bildmitte zu erkennen

links der Kaliberg, rechts Fulda



Hier oben ist es heute recht windig und frisch. Der Hoherodskopf im Vogelsberg ist in der Ferne auszumachen. Der Kaliberg bei Neuhof und Fulda sind deutlich zu sehen, gegenüber ist der Kreuzberg (Rhön) zu erkennen. 

 

historischer Grenzstein

Entlang der durch historische Grenzsteine markierten Grenze zwischen Bayern und Hessen laufen wir weiter über die Kleine Haube (590 m ü NHN).  

bunte Blumenwiese
Ab hier geht es durch Wald und später über bunte Wiesen nur noch bergab. 
 
Nach knapp 5 ½ Stunden sind wir zurück am Ausgangspunkt in Speicherz.


12.7.2026 – Wanderung rund um Vollmerz und Ramholz

Von unserem Treffpunkt am Schloßparkplatz in Steinau fuhren wir in Fahrgemeinschaft zu unserem Wanderführer Helmut nach Vollmerz. Von dort a...