Donnerstag, 23. Juli 2026

12.7.2026 – Wanderung rund um Vollmerz und Ramholz

Von unserem Treffpunkt am Schloßparkplatz in Steinau fuhren wir in Fahrgemeinschaft zu unserem Wanderführer Helmut nach Vollmerz. Von dort aus gingen wir auf guten Wegen mit herrlichen Weitblicken nach Ramholz. 

Fernsicht

Helmut hatte für uns viele geschichtliche Informationen zu den jeweiligen Ortschaften und Bauwerken und deren früheren Besitzerfamilien parat. Diese Erzählungen wurden von allen Wanderteilnehmern mit grossem Interesse aufgenommen und hinterfragt, sodass die fortschreitenden Wanderkilometer nie langweilig wurden. Die Wanderung ging daher sehr kurzweilig um Ramholz, teilweise auf dem Drei-Burgen-Weg bis zum Steinbruch „Am Schlinges“. 

 


Dort machten wir einen Abstecher zu einem sehr idylischem Natursee, der am Steinbruch entstanden war.  

See am Steinbruch "Schlinges"
 
Mittag!!


 

 

 

 

 

 

 

Weiter ging die Tour zum Schützenhaus. Dort legten wir unsere Vesperpause ein. Frisch gestärkt ging es entlang des „Wasserweges“, der die Wasserversorgung des Schlosses Ramholz in früheren Zeiten sicherstellte, zum Fuss der Burg Steckelsberg. Dort informierte uns Helmut über die Entstehung der Burg und ihre wechselnden Besitzer sowie die frühere Bedeutung der Burg für die Region. Auf Grund der sehr hohen Temperaturen wurde der letzte steile Anstieg zur Burg nicht gegangen. Unser Weg führte uns stattdessen direkt zum Schloss Ramholz und dessen Schlosspark.

 

Schloßpark Ramholz
 

Über teils schmale verwunschene Pfade kamen wir an monumentalen Skulpturen vorbei zum Schlosspark mit vielen alten und besonderen Gebäuden. 

Schloß Ramholz

 

Schloß Ramholz
Nach einem sehr interessanten Rundgang am Schloss und den immer noch teilweise  genutzten Wirtschaftsgebäuden des Schlosses, gingen wir zurück nach Vollmerz und genossen im Garten von Helmut und Wilma bei einem kühlen Getränk noch einen gemütlichen Abschluss. So kamen wir letztendlich doch auf 16 km Wanderstrecke. Schön war es für alle. D.G.

Sonntag, 5. Juli 2026

30.6.2026 – Ferienspiele der Stadt Steinau

Am Dienstag, den 30.6. beteiligte sich der VHC Zweigverein Steinau, gemeinsam mit dem Imkerverein Steinau e. V. – an der Ausrichtung der Ferienspiele der Stadt Steinau. Beginn und damit „Übernahme“ der Kinder mit Betreuern war um 10:00 Uhr direkt beim Rathaus in Steinau. Ab hier ging es für 14 Kinder im Alter zwischen 9 und 11 Jahren sowie 3 Betreuerinnen auf Schusters Rappen, zusammen mit Jürgen Drebert und Rainer Pusch über Niederzell zum Wanderheim im Ohl. Etwa 6,5 km waren zurückzulegen. Gegen 11:45 Uhr traf die Gruppe ein. 

Hier war bereits alles zur Stärkung der vorbereitet. 

Frisch zubereitete Waffeln, direkt aus der VHC Küche
 

Lore Drebert und Elsbeth Pusch backten frische Waffeln, die wahlweise mit Honig oder Puderzucker verfeinert wurden. 

Nürnberger Bratwürstchen vom Grill

Unser Hüttenwirt Dieter Reining hatte den Grill angezündet und bot frische Nürnberger Bratwürstchen mit Brötchen an. 

Natürlich gab es auch Apfelsaft- und Johannisbeerschorle. 


 

Frisch gestärkt lauschten die Kinder aufmerksam dem Vortrag des Imkers Karl Kaufmann. 

 

 

 

 

 

Da der Imkerverein mittlerweile seinen Lehrbienenstand auf dem Gelände des Wandervereins betreibt, gab es eine weitere Besonderheit. 

Honigschleuder, älteres Modell
 

Lehrbienenstand des Imkerverein Steinau e.V.

    

 



Die Kinder konnte eine mit Bienen besetzte Hoinigwabe in den Händen halten. 

so werden Königinnen
markiert

Schaubeute, Bienen hinter Glas
   


 

Eine volle Honigwabe mit nur etwa 100 Gramm Bienenwaschs fasst die Menge von 4 bis 5 großen Gläsern Honig, also 2 bis 2,5 kg! 

Honig direkt aus der Wabe
 

Das Highlight war die abschließende Verkostung des stockwarmen Honigs, direkt aus der Wabe. Frische kann man Honig nicht genießen. 

 

Ferienspiele 2026 beim Wanderverein Steinau

Um 15:00 Uhr trat die Gruppe den direkten Rückweg von ca. 2,5 km zum Rathaus in Steinau an.

Montag, 29. Juni 2026

21.6.2026 – Ruinen der Glasöfen und Mariengrotte im Birklergrund, Runde von Heinrichsthal

Wo ist der Wanderverein in Hochsommer unterwegs, wenn die Tagestemperaturen an der 30°C-Grenze kratzen? 

Natürlich dort, wo es etwas angenehmer ist, nämlich in den tiefer Wäldern des Spessart. Per Fahrgemeinschaften mit privaten PKWs kamen wir gegen 9.00 Uhr in Heinrichsthal an. 

Kirche in Heinrichsthal

Bei noch verträglichen 22 °C machten wir uns im Uhrzeigersinn auf den Weg. Wie viele Orte im Hochspessart entstand Heinrichsthal (im 17. Jahrhundert) als Siedlung für die Arbeiter der sogenannten Waldglashütten. 

Nach ca 2 km erreichen wir die Mariengrotte mit Ruhebänken

Mariengrotte

Von hier aus machen wir einen Abstecher zu der Ruine der Glashütte Birklergrund. Hier wurde bereits Flachglas hergestellt, wie es für Butzenscheiben verwendet wurde. 

Glasherstellung

unten rechts wird die Pizza eingeschoben

 

 

 


 

Die Grundmauern der Anlage sind gut zu erkennen und damit die Ausmaße der Anlage zu erahnen. Tafeln klären über die Hintergründe und Arbeitsabläufe auf. Die Illustration erinnert in Teilen an einen Pizzaofen. 

Grundmauern der Glashütte

Nach der Besichtigung der Anlage folgen ab der Mariengrotte weiter unserem Weg durch den Wald.  

unterwegs halten wir nach den Zwergen 
Ausschau, vermutlich beobachten sie uns
 

Oberhalb von Habichsthal finden wir einem einladenden Platz mit Bank und Tisch, ideal für unsere Mittagsrast. 

 ... unter Beobachtung der Zwerge
Mittagsrast

 

 

 

 

 

 

 

 


Und hier haben wir dann auch die Zwerge entdeckt, nach denen wir im bemoosten Wald schon Ausschauen gehalten hatten. Der weitere Weg führt uns nach Habichsthal hinunter und durch den Heinrichsthaler Forst zurück in Richtung Heinrichsthal. Der letzte Abschnitt unserer Runde, 1,5 bis 2 km, führte ohne Schatten über freies Feld, dabei spürten wir die große Wärme.  

Madonna im Schwimmbad?

Bildstock II
 

 


Auf diesem Abschnitt kamen wir noch an Bildstöcken, einer ohne Madonnenfigur – vermutlich war sie bei der heißen Witterung im Schwimmbad. Nach etwa 16 km Sind wir wieder bei unseren Autos angekommen. Die Temperatur laut Außenthermometer 29°C. Trotz der äußeren Bedingungen eine schöne und absolut interessante Wanderung.

Sonntag, 7. Juni 2026

7.6.2026 – Wanderung auf der Extratour „Der Mottener“

Wie üblich war der Treffpunkt für die heutige Ganztagswanderung der Schlossparkplatz in Steinau. Von dort starteten wir in Fahrgemeinschaften mit privaten PKWs um 8:00 Uhr in das ca. 26 km entfernte Speicherz, einem Ortsteil von Motten im unterfränkischen Landkreis Bad Kissingen. 


Die Streckenübersicht




 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Ortsteile Kothen, Speicherz und Motten bilden – so der touristische Werbeslogan – die 3 Perlen der bayerischen Rhön. Direkt an dem Bach „Kleine Sinn“ haben wir einen Parkplatz gefunden. Von hier begannen wir unsere Rundtour entgegen dem Uhrzeigersinn. „Der Mottener“ ist mit 16,4 km bei ca. 550 Höhenmeter ausgezeichnet. 

 

Speicherz und die A 7 Brücke
 

Der höchste Punkt ist die Mottener Haube mit 658 m ü. NHN. Doch der Reihe nach. Die ersten Kilometer gehen mehr oder weniger steil und stetig bergauf. Die erste – und soweit bekannt einzige – Zecke wurde bei km 4 „gefangen“. 

Holunderblüte
km 4 - Zecke

 


Dieser Baum ist ausgebrannt

Den ersten Gipfel, den Pilsterstein (400 m ü NHN) erreichen wir nach 7 km. Es handelt sich hierbei um die Reste eines größeren Vulkankegels, der über Millionen von Jahren durch Wind und Wetter auf die heutige Größe reduziert wurde. Klar, dass wir da hinauf mussten. 


Blick zurück zum Pilsterstein

Der Pisterstein

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach etwa 8,8 km kreuzen wir die Bundesstraße 27. Hier befindet sich die Wasserscheide Rhein / Weser, klärt ein Hinweisschild auf. 

direkt an der B 27

Größe ist relativ


Nach gut 2 ½ km erreichen wir dann die bereits erwähnte Mottener Haube. 
Genau die richtige Zeit für eine Mittagsrast. 


... und 4 Beinen
Auf der Bank, Sonnenanbeter mit 2 -

Frisch gestärkt steigen wir noch auf den 23,8 m hohen Aussichtsturm 

Aussichtsturm auf der Mottener Haube

und genießen die tolle Rundumsicht.   

der Kreuzberg ist in der Bildmitte zu erkennen

links der Kaliberg, rechts Fulda



Hier oben ist es heute recht windig und frisch. Der Hoherodskopf im Vogelsberg ist in der Ferne auszumachen. Der Kaliberg bei Neuhof und Fulda sind deutlich zu sehen, gegenüber ist der Kreuzberg (Rhön) zu erkennen. 

 

historischer Grenzstein

Entlang der durch historische Grenzsteine markierten Grenze zwischen Bayern und Hessen laufen wir weiter über die Kleine Haube (590 m ü NHN).  

bunte Blumenwiese
Ab hier geht es durch Wald und später über bunte Wiesen nur noch bergab. 
 
Nach knapp 5 ½ Stunden sind wir zurück am Ausgangspunkt in Speicherz.


Donnerstag, 28. Mai 2026

24.5.2026 - Pfingstsonntag – Panoramatour Eschenberg und Hopfenberg im Bereich Schwarzenfels

Bei sommerlichem Wetter und Temperaturen trafen sich 7 Wanderer, um gemeinsam nach Schwarzenfels zum Parkplatz an der Burg zu fahren, wo wir auf unsere Wanderführer Helmut und Wilma trafen. Bei wolkenlosem und tiefblauem Himmel begann unsere im wahrsten Sinne Panoramatour um Eschen- und Hopfenberg. 

Aussichtspunkt mit Erklärungen

 

Blick in Richtung Rhön

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir genossen bei klarster Sicht wunderschöne Weitblicke in die Rhön sowie auch in die nähere Umgebung. Alles umrahmt von sehr interessanten Informationen und Geschichten vom Wanderführer. 

 

 

 

Eine sehr abwechslungsreiche Wanderstrecke wurde unter die Sohlen genommen. 

 

Weiter geht's, aktuell Richtung Schwarzenfels

Einige Informationstafeln gaben uns weitere Einblicke. 

 

Aussichtspunkt Richtung Vogelsberg

Rastplatz
 Mittagspause
  

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach einer kurzen Rast mit Speis und Trank ging es ein Stück weit steil bergauf. Belohnt wurde die Anstrengung mit schönen Aussichten auf die umliegenden Gemeinden. 

Nach ca. 10 km endete unsere Wanderung direkt im Burghof der Burg Schwarzenfels. Die Burg liegt auf dem Hopfenberg, hoch über dem Sinntal und steht für 700 Jahre wechselvolle Geschichte. Im Lauf der Zeiten wurde die Burg Schwarzenfels, die ihren Namen wohl dem schwarzen Gestein unter sich verdankt, für unterschiedliche Ansprüche genutzt: als Verteidigungsposten, Gericht, Amt, Witwensitz und Residenz. Heute kümmert sich der Verein „RITTER Schwarzenfels e.V.“ als Pächter der Burganlage um den Erhalt und die Belebung der Burg. So fanden in der Vergangenheit hier Ritterspiele und Theatervorführungen statt, in der Vorweihnachtszeit kann man hier ein sehr schönen Weihnachtsmarkt besuchen. In der Burg kann man auch übernachten, es stehen 56 Betten in 7 Schlafräumen zur Verfügung. Weitere Informationen unter https://ritter-schwarzenfels.de/. 

Anstieg zur Burg

Blick vom Burgfried auf die Ruine und
 

Wir hatten noch die Gelegenheit, die Burg zu erkunden und den Bergfried zu besteigen. Oben angekommen gab es eine grandiose Panoramaaussicht. 

... in Richtung Weichersbach, die 
Schnellbahntrasse ist gut zu erkennen


Zum Abschluss unserer Wanderung saßen wir im Burghof unter schattenspendenden Sonnenschirmen bei kühlen Getränken und ließen die Wandung Revue passieren. Die Wandergruppe bedankte sich bei Helmut für die schöne Wanderung! DG

12.7.2026 – Wanderung rund um Vollmerz und Ramholz

Von unserem Treffpunkt am Schloßparkplatz in Steinau fuhren wir in Fahrgemeinschaft zu unserem Wanderführer Helmut nach Vollmerz. Von dort a...