Die kleinere Rude
Mit 5 Personen bei bestem Wanderwetter startete die Tour am Parkplatz Wiesbüttsee.
Wir wanderten entlang und z.T. durch das Wiesbüttmoor in Richtung Moosborn.
| Wiesbüttmoor |
| Wiesbüttmoor |
Auffallend entlang des Weges waren die vielen mannshohen Baumstümpfe mit angeschnittenem Regendach. Die genaue Bedeutung ist nicht bekannt. Vermutet wird es als Markierungszeichen für die einzelnen Forstbezirke.
| Markante Baumstümpfe am Wegesrand |
Nach ca. 3 km folgten wir dem Wanderweg 1 nach rechts, vorbei und fast über die Erkelshöhe und dann bergab bis Wiesen.
Nach einem informativem und sehenswertem Ortsdurchgang ging es auf der anderen Seite hinauf zur Kreuzkapelle mit den Kreuzwegstationen.
Entlang des Eselsweges wanderten wir dann entspannt auf der Höhe vorbei am Hohen Sang (482m) zum Dr. Karl Kihn-Platz, wo wir unsere verdiente Mittagsrast vor der Hütte genossen.
| Dr. Karl Kihn Platz |
Die letzten 3km bis zur Wiesbütt ging es vorbei am Hühnerberg entlang eines Grenzweges zwischen dem Königreich Preussen und dem Königreich Bayern mit vielen alten Grenzsteinen von 1871.
| Historischer Grenzstein |
Zurück bei den Autos wurde dann noch eine kleine Runde rund um den Wiesbüttsee gelaufen, damit
waren die geplanten 14km erfüllt.
JD
und die größere Runde
Wir starteten mit 8 Personen am Parkplatz am Wiesbüttsee, einem kleinem See an der bayerisch-hessischen Grenze mit einem Campingplatz.
Vorbei am Wiesbüttsee ging es auf teils schmalen Waldwegen bergab nach Wiesen. Die Gemeinde Wiesen liegt in einem der schönsten Gebiete des waldreichen Naturparks Spessart. Das Ortsbild wird geprägt durch das restaurierte Mainzer Jagdschloss und die einzige Privatbrauerei des Landkreises Aschaffenburg, die im Jahre 1888 als Bürgerliches Brauhaus gegründet wurde und heute noch in Betrieb ist. Von Wiesen an ging es bergauf in Richtung Birkberg. Bevor wir wieder in den Wald kamen, hatten wir noch einen fantstischen Blick zurück über Wiesen.
Wir wanderten dann auf teils schmalen Trampelpfaden durch einen in vielen Grüntönen leuchtenden Spassartwald bis Heinrichsthal, die höchstgelegene Gemeinde im gesamten Spessart.
| Glasbläser in Heinrichsthal |
| Blick über Wiesen |
Der Name Heinrichsthal geht auf Heinrich Fleckenstein, dem ersten Glasmacher im Ort, zurück. Die Glasherstellung war im Spessart weit verbreitet. Es gab viele Glashütten. Dies ist in einem Denkmal in der Ortsmitte dargestellt.
| "E" für Eselsweg |
Nach einem Anstieg in
der Sonne ging es wieder in den Wald, bis wir auf den Eselsweg
trafen.
Der Eselsweg war eine historische Handelsstraße und ist heute ein moderner Fernwanderweg durch den Spessart in Hessen und Bayern. Diesen folgten wir nun bis zu unserer Mittagsrast.
Für die fanden wir ein schönes sonniges Plätzchen am Volkartskreuz. Gestärkt ging es weiter auf dem Eselsweg bis zur Kreuzkapelle bei Wiesen.
| Kreuzkapelle bei Wiesen |
In der 1883 durch Pfarrer Friedrich
Frank errichteten Kreuzkapelle hatten sich in den letzten Tagen
des Zweiten Weltkriegs deutsche Soldaten verschanzt.
Vor der
Kreuzkapelle befindet sich ein Kreuzweg mit 14 Stationen.
Über Schotter- und Waldwege ging es zu unserem nächsten Ziel, dem Dr. Kihn Platz. Hier treffen der Eselsweg und die Birkenhainer Straße auf einander. Dr. Kihn war ein deutscher Arzt und Geschichts- und Heimatforscher und gilt als einer der Pioniere bei der Erschließung des Spessarts als Kulturlandschaft.
Dr. Karl Kihn Platz
Von hier aus ging
es die letzten 2,6 Km zu unserem Ausgangspunkt zurück. Die
Wanderstrecke betrug 22 Km bei sonnigem Wanderwetter.
RP









