Sonntag, 23. August 2026

22.08.2026 - Durch die Naturschutzgebiete des Vorderspessarts

"Guten Morgen zur 1. Herbstwanderung", wurden wir begrüßt.

Die Sonne kämpft gegen den Nebel an

Es war neblig und bei ca. 10°C deutlich kühler als in den zurückliegenden Wochen. Beginnt man die Wanderung am Kletterwald Steinau ist die größte Steigung südlich von Steinau bereits genommen. 

Blick über die Neudorfwiese, Nebel liegt über dem Wald
 

Durch ein Waldgebiet gelangt man zum Naturschutzgebiet „Neudorfwiesen“. Diese große Waldlichtung mit einer besonderen Blumenvielfalt entstammt einer Siedlung aus dem Mittelalter, die aber wieder aufgegeben wurde. 

Niedrigwasser im Erbsgrundweiher
Alte Weinstraße

 


Nach Überquerung der Landesstraße nach Marjoß führt der Weg über die Alte Weinstraße und die Bachmannallee zum Erbsgrundweiher, idyllisch gelegen am Rande des „Ratzerodes“. 

Naturschutzgebiet Ratzerod
 


 

Frühstückspause in einer Schutzhütte

 

Das „Ratzerod“ ist ein großes südlich von Hohenzell gelegenes Naturschutzgebiet mit Wald- und Wiesenflächen. Die Wanderung folgt hier einem Teilstück des Spessartbogens, dem Fernwanderweg durch den südlichen Main-Kinzig-Kreis. 


 

 

Blick von der Hohenzeller Gemarkung Richtung Steinau

 

In Hohenzell wird ein strenger Winter erwartet
 

In stetem Auf-und Ab durch Wiesen und Wald und den Steinauer Ortsteil Bellings wird nach einer Wegstrecke von ca. 16 km der Ausgangspunkt wieder erreicht.

  

... taucht die Bellinger Warte langsam auf

Von Bellings kommend ...




 

Dienstag, 11. August 2026

9.8.2026 Naturwanderung durch Moor und Heide – „Extratour Rotes Moor“

Bei dieser Wanderung erlebt man auf gut 18 km die Vielfalt der Rhön. Sie ist als Rhöner „Extratour Rotes Moor“ sehr bekannt und beworben und führt durch die Kernzone des Biosphärengebietes. 

Wegweiser im Roten Moor
... die Extratour

 

 

Man folgt der Markierung des roten „R“ ab dem Parkplatz Moordorf und wird problemlos entlang der 18 km langen Strecke geleitet. 

Der Moorsee im Roten Moor

Holzstege führen zunächst vorbei am Moorsee durch die bewaldete Moorlandschaft.

... der Aussichtsturm

Holzstege und ...


Vom Roten Moor aus - der Heidelstein 

Am Aussichtsturm gewinnt man schließlich einen guten Überblick über das Moor. 

Weiter durch Wald und entlang der Kaskadenschlucht folgt der Weg den Quellbächen des Feldbaches. 

Die Kaskadenschlucht - 
aktuell mit sehr wenig Wasser
 

 

Die Menschheit wird immer 
größer ...hier schon mal eine 
"Steh-Jausenstation" 
- als Zukunftsprojekt?

 


Stempelstelle Mathesberg
 

 

Über das Hochplateau zwischen Wasserkuppe und Rotem Moor entlang der Viehweiden geht der Weg zum Mathesberg und weiter zum Parkplatz Moorwiese, mit Schutzhütte und Rastplätzen. 

 

 

 

 

Vorbei an der Ulsterquelle durch das Naturschutzgebiet Kesselrain erreicht man den Parkplatz Schornhecke. 

Die Ulsterquelle
  

Sendemast Heidelstein
 

 

Bergwärts über die Rhönclub Gedenkstätte und den Sendemast am Heidelstein folgt
der auf 926m Höhe gelegene Schwabenhimmel mit weiter Aussicht über die Rhön. Von dort führt der Weg durch ein Waldgebiet zurück zum Parkplatz mit Einkehrmöglichkeit im glücklicherweise wieder bewirtschafteten „Roten Haus“. 

- :-) -

 


 

Eine zweite Gruppe unseres Vereins war auf dem Moorrundweg und später noch Richtung Heidelstein unterwegs und hat dabei etwa 11 km zurückgelegt.

Historischer Wegweiser des Rhönclubs

 

Sonntag, 26. Juli 2026

26.7.2026 - Wandertag auf dem Truppenübungsplatz Wildflecken


Der Wanderverein Steinau nahm die Gelegenheit wahr, in dem sonst gesperrten Bereich des Truppenübungsplatzes zu wandern. 

"Karawane" Richtung Truppenübungsplatz

Eintrittsband
  


 
Grenze zum Sperrgebiet


 

 

 

 

 

 

 

 

Es bot sich Natur- und Geschichtserlebnis inmitten der Rhön. Die Wanderstrecke führte vom Startpunkt in Oberbach durch das Tal der Kleinen Sinn, über den Steinküppel und entlang der ehemaligen Ortschaften Altglashütten, Dörrenberg und Neuglashütten bis zurück nach Oberbach. 

Einer der zahlreichen
Beobachtungstürme

Bereich der Geschützziele
 

 


Übersichtskarte des Truppenübungsplatzes mit abgesiedelten Dörfern

Unterwegs bot sich die Gelegenheit, die beeindruckende Flora und Fauna der Rhön sowie die besondere Atmosphäre dieses einzigartigen Landschaftsraumes zu erleben.  

Fernblick mit Kreuzberg im Hintergrund
Gewöhnliches Leinkraut

 


Auf jeder der angebotenen Strecken mit anspruchsvollen Steigungen und Gefällen und einer Länge von 12,4 km, 17,4 km und 22,8 km war eine Gruppe unseres Vereins vertreten.

Donnerstag, 23. Juli 2026

12.7.2026 – Wanderung rund um Vollmerz und Ramholz

Von unserem Treffpunkt am Schloßparkplatz in Steinau fuhren wir in Fahrgemeinschaft zu unserem Wanderführer Helmut nach Vollmerz. Von dort aus gingen wir auf guten Wegen mit herrlichen Weitblicken nach Ramholz. 

Fernsicht

Helmut hatte für uns viele geschichtliche Informationen zu den jeweiligen Ortschaften und Bauwerken und deren früheren Besitzerfamilien parat. Diese Erzählungen wurden von allen Wanderteilnehmern mit grossem Interesse aufgenommen und hinterfragt, sodass die fortschreitenden Wanderkilometer nie langweilig wurden. Die Wanderung ging daher sehr kurzweilig um Ramholz, teilweise auf dem Drei-Burgen-Weg bis zum Steinbruch „Am Schlinges“. 

 


Dort machten wir einen Abstecher zu einem sehr idylischem Natursee, der am Steinbruch entstanden war.  

See am Steinbruch "Schlinges"
 
Mittag!!


 

 

 

 

 

 

 

Weiter ging die Tour zum Schützenhaus. Dort legten wir unsere Vesperpause ein. Frisch gestärkt ging es entlang des „Wasserweges“, der die Wasserversorgung des Schlosses Ramholz in früheren Zeiten sicherstellte, zum Fuss der Burg Steckelsberg. Dort informierte uns Helmut über die Entstehung der Burg und ihre wechselnden Besitzer sowie die frühere Bedeutung der Burg für die Region. Auf Grund der sehr hohen Temperaturen wurde der letzte steile Anstieg zur Burg nicht gegangen. Unser Weg führte uns stattdessen direkt zum Schloss Ramholz und dessen Schlosspark.

 

Schloßpark Ramholz
 

Über teils schmale verwunschene Pfade kamen wir an monumentalen Skulpturen vorbei zum Schlosspark mit vielen alten und besonderen Gebäuden. 

Schloß Ramholz

 

Schloß Ramholz
Nach einem sehr interessanten Rundgang am Schloss und den immer noch teilweise  genutzten Wirtschaftsgebäuden des Schlosses, gingen wir zurück nach Vollmerz und genossen im Garten von Helmut und Wilma bei einem kühlen Getränk noch einen gemütlichen Abschluss. So kamen wir letztendlich doch auf 16 km Wanderstrecke. Schön war es für alle. D.G.

Sonntag, 5. Juli 2026

30.6.2026 – Ferienspiele der Stadt Steinau

Am Dienstag, den 30.6. beteiligte sich der VHC Zweigverein Steinau, gemeinsam mit dem Imkerverein Steinau e. V. – an der Ausrichtung der Ferienspiele der Stadt Steinau. Beginn und damit „Übernahme“ der Kinder mit Betreuern war um 10:00 Uhr direkt beim Rathaus in Steinau. Ab hier ging es für 14 Kinder im Alter zwischen 9 und 11 Jahren sowie 3 Betreuerinnen auf Schusters Rappen, zusammen mit Jürgen Drebert und Rainer Pusch über Niederzell zum Wanderheim im Ohl. Etwa 6,5 km waren zurückzulegen. Gegen 11:45 Uhr traf die Gruppe ein. 

Hier war bereits alles zur Stärkung der vorbereitet. 

Frisch zubereitete Waffeln, direkt aus der VHC Küche
 

Lore Drebert und Elsbeth Pusch backten frische Waffeln, die wahlweise mit Honig oder Puderzucker verfeinert wurden. 

Nürnberger Bratwürstchen vom Grill

Unser Hüttenwirt Dieter Reining hatte den Grill angezündet und bot frische Nürnberger Bratwürstchen mit Brötchen an. 

Natürlich gab es auch Apfelsaft- und Johannisbeerschorle. 


 

Frisch gestärkt lauschten die Kinder aufmerksam dem Vortrag des Imkers Karl Kaufmann. 

 

 

 

 

 

Da der Imkerverein mittlerweile seinen Lehrbienenstand auf dem Gelände des Wandervereins betreibt, gab es eine weitere Besonderheit. 

Honigschleuder, älteres Modell
 

Lehrbienenstand des Imkerverein Steinau e.V.

    

 



Die Kinder konnte eine mit Bienen besetzte Hoinigwabe in den Händen halten. 

so werden Königinnen
markiert

Schaubeute, Bienen hinter Glas
   


 

Eine volle Honigwabe mit nur etwa 100 Gramm Bienenwaschs fasst die Menge von 4 bis 5 großen Gläsern Honig, also 2 bis 2,5 kg! 

Honig direkt aus der Wabe
 

Das Highlight war die abschließende Verkostung des stockwarmen Honigs, direkt aus der Wabe. Frische kann man Honig nicht genießen. 

 

Ferienspiele 2026 beim Wanderverein Steinau

Um 15:00 Uhr trat die Gruppe den direkten Rückweg von ca. 2,5 km zum Rathaus in Steinau an.

Montag, 29. Juni 2026

21.6.2026 – Ruinen der Glasöfen und Mariengrotte im Birklergrund, Runde von Heinrichsthal

Wo ist der Wanderverein in Hochsommer unterwegs, wenn die Tagestemperaturen an der 30°C-Grenze kratzen? 

Natürlich dort, wo es etwas angenehmer ist, nämlich in den tiefer Wäldern des Spessart. Per Fahrgemeinschaften mit privaten PKWs kamen wir gegen 9.00 Uhr in Heinrichsthal an. 

Kirche in Heinrichsthal

Bei noch verträglichen 22 °C machten wir uns im Uhrzeigersinn auf den Weg. Wie viele Orte im Hochspessart entstand Heinrichsthal (im 17. Jahrhundert) als Siedlung für die Arbeiter der sogenannten Waldglashütten. 

Nach ca 2 km erreichen wir die Mariengrotte mit Ruhebänken

Mariengrotte

Von hier aus machen wir einen Abstecher zu der Ruine der Glashütte Birklergrund. Hier wurde bereits Flachglas hergestellt, wie es für Butzenscheiben verwendet wurde. 

Glasherstellung

unten rechts wird die Pizza eingeschoben

 

 

 


 

Die Grundmauern der Anlage sind gut zu erkennen und damit die Ausmaße der Anlage zu erahnen. Tafeln klären über die Hintergründe und Arbeitsabläufe auf. Die Illustration erinnert in Teilen an einen Pizzaofen. 

Grundmauern der Glashütte

Nach der Besichtigung der Anlage folgen ab der Mariengrotte weiter unserem Weg durch den Wald.  

unterwegs halten wir nach den Zwergen 
Ausschau, vermutlich beobachten sie uns
 

Oberhalb von Habichsthal finden wir einem einladenden Platz mit Bank und Tisch, ideal für unsere Mittagsrast. 

 ... unter Beobachtung der Zwerge
Mittagsrast

 

 

 

 

 

 

 

 


Und hier haben wir dann auch die Zwerge entdeckt, nach denen wir im bemoosten Wald schon Ausschauen gehalten hatten. Der weitere Weg führt uns nach Habichsthal hinunter und durch den Heinrichsthaler Forst zurück in Richtung Heinrichsthal. Der letzte Abschnitt unserer Runde, 1,5 bis 2 km, führte ohne Schatten über freies Feld, dabei spürten wir die große Wärme.  

Madonna im Schwimmbad?

Bildstock II
 

 


Auf diesem Abschnitt kamen wir noch an Bildstöcken, einer ohne Madonnenfigur – vermutlich war sie bei der heißen Witterung im Schwimmbad. Nach etwa 16 km Sind wir wieder bei unseren Autos angekommen. Die Temperatur laut Außenthermometer 29°C. Trotz der äußeren Bedingungen eine schöne und absolut interessante Wanderung.

22.08.2026 - Durch die Naturschutzgebiete des Vorderspessarts

"Guten Morgen zur 1. Herbstwanderung", wurden wir begrüßt. Die Sonne kämpft gegen den Nebel an Es war neblig und bei ca. 10°C deut...