Montag, 11. Mai 2026

10.5.2026 - Spessartwanderung im Bereich Wiesen - 2 Gruppen

Die kleinere Rude 

Mit 5 Personen bei bestem Wanderwetter startete die Tour am Parkplatz Wiesbüttsee.
Wir wanderten entlang und z.T. durch das Wiesbüttmoor in Richtung Moosborn.

Wiesbüttmoor
Wiesbüttmoor


 

 

 

 

 

 

 

Auffallend entlang des Weges waren die vielen mannshohen Baumstümpfe mit angeschnittenem Regendach. Die genaue Bedeutung ist nicht bekannt. Vermutet wird es als Markierungszeichen für die einzelnen Forstbezirke.

 

Markante Baumstümpfe am Wegesrand




 

 

 

 

 

 

Nach ca. 3 km folgten wir dem Wanderweg 1 nach rechts, vorbei und fast über die Erkelshöhe und dann bergab bis Wiesen.
Nach einem informativem und sehenswertem Ortsdurchgang ging es auf der anderen Seite hinauf zur Kreuzkapelle mit den Kreuzwegstationen.
Entlang des Eselsweges wanderten wir dann entspannt auf der Höhe vorbei am Hohen Sang (482m) zum Dr. Karl Kihn-Platz, wo wir unsere verdiente Mittagsrast vor der Hütte genossen.

Dr. Karl Kihn Platz



Die letzten 3km bis zur Wiesbütt ging es vorbei am Hühnerberg entlang eines Grenzweges zwischen dem Königreich Preussen und dem Königreich Bayern mit vielen alten Grenzsteinen von 1871.

Historischer Grenzstein

Zurück bei den Autos wurde dann noch eine kleine Runde rund um den Wiesbüttsee gelaufen, damit waren die geplanten 14km erfüllt.
JD

und die größere Runde 

Wir starteten mit 8 Personen am Parkplatz am Wiesbüttsee, einem kleinem See an der bayerisch-hessischen Grenze mit einem Campingplatz. 

Wiesbüttsee

Vorbei am Wiesbüttsee ging es auf teils schmalen Waldwegen bergab nach Wiesen. Die Gemeinde Wiesen liegt in einem der schönsten Gebiete des waldreichen Naturparks Spessart. Das Ortsbild wird geprägt durch das restaurierte Mainzer Jagdschloss und die einzige Privatbrauerei des Landkreises Aschaffenburg, die im Jahre 1888 als Bürgerliches Brauhaus gegründet wurde und heute noch in Betrieb ist. Von Wiesen an ging es bergauf in Richtung Birkberg. Bevor wir wieder in den Wald kamen, hatten wir noch einen fantstischen Blick zurück über Wiesen.  

Wir wanderten dann auf teils schmalen Trampelpfaden durch einen in vielen Grüntönen leuchtenden Spassartwald bis Heinrichsthal, die höchstgelegene Gemeinde im gesamten Spessart. 

Glasbläser in Heinrichsthal
Blick über Wiesen
 

 

 

 

 

Der Name Heinrichsthal geht auf Heinrich Fleckenstein, dem ersten Glasmacher im Ort, zurück. Die Glasherstellung war im Spessart weit verbreitet. Es gab viele Glashütten. Dies ist in einem Denkmal in der Ortsmitte dargestellt. 

"E" für Eselsweg
 

 

 

Nach einem Anstieg in der Sonne ging es wieder in den Wald, bis wir auf den Eselsweg trafen.  

Der Eselsweg war eine historische Handelsstraße und ist heute ein moderner Fernwanderweg durch den Spessart in Hessen und Bayern. Diesen folgten wir nun bis zu unserer Mittagsrast. 

Für die fanden wir ein schönes sonniges Plätzchen am Volkartskreuz. Gestärkt ging es weiter auf dem Eselsweg bis zur Kreuzkapelle bei Wiesen.  

 

 

Kreuzkapelle bei Wiesen
 

 

 

 

 

In der 1883 durch Pfarrer Friedrich Frank errichteten Kreuzkapelle hatten sich in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs deutsche Soldaten verschanzt.
Vor der Kreuzkapelle befindet sich ein Kreuzweg mit 14 Stationen. 


 

 

 

 

 

Über Schotter- und Waldwege ging es zu unserem nächsten Ziel, dem Dr. Kihn Platz. Hier treffen der Eselsweg und die Birkenhainer Straße auf einander. Dr. Kihn war ein deutscher Arzt und Geschichts- und Heimatforscher und gilt als einer der Pioniere bei der Erschließung des Spessarts als Kulturlandschaft. 

Dr. Karl Kihn Platz

Von hier aus ging es die letzten 2,6 Km zu unserem Ausgangspunkt zurück. Die Wanderstrecke betrug 22 Km bei sonnigem Wanderwetter. 
RP

Freitag, 1. Mai 2026

1.5.2026 - Maitour ins Wanderheim des VHC Zweigvereins Steinau

 

 

Für die Maitour unserer Gäste hatten wir unser Wanderheim auch in diesem Jahr wieder geöffnet. 

 

 

 

 

 

 

Es gab ein reichhaltiges Buffet mit verschiedenen Salaten, dazu Bratwürstchen oder Steaks vom Grill. Neben gekühlten Getränken wurde auch eine große Auswahl an Kuchen nebst Kaffee angeboten. 

Grill ist bereit
Salat-Buffet 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei wolkenlosem blauen Himmel und sommerlichen Temperaturen, wurde unser Angebot von den Besuchern gerne angenommen. 

 

Steak oder Wurst?
Zahlreiche Besucher um die Mittagszeit
 

Den zahlreichen Helfern, die für das Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben, den Spenderninnen und Spendern der Kuchen und Salate an dieser Stelle herzlichen Dank!
 

Sonntag, 26. April 2026

26.4.2026 - Von Schotten um den Niddastausee; Vulkantour 4

Mit 15 Personen starteten wir heute um 8:00 Uhr in Steinau in Fahrgemeinschaften mit unseren PKWs in Richtung Schotten. Einen Parkplatz fanden wir direkt an der Vulkantour 4 neben der Gesamtschule, der "Vogelsbergschule Schotten". 

Unser Wanderweg
Blühender Kastanienbaum

  

Bereits auf der Hinfahrt bei blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein konnten wir uns an dem frischen Grün der Wälder und den blühenden Obstbäumen erfreuen. 

Frühlingsgrüne Wälder und Wiesen
 

Bei Temperaturen zwischen 10 und 12°C war die Wanderung sehr angenehm, im Schatten noch leicht kühl. Unser Wanderführer Jürgen Drebert hatte uns im dem gemütlichen Café und Restaurant „Vulkanwohnzimmer“ zum Mittag angemeldet. Die Speisekarte hatte er im Gepäck. Von unterwegs konnten wir die Bestellung aufgeben. Das wurde bei einer kurzen Rast an dem Ehrenmal und Aussichtsturm „Schottener Warte“ erledigt.  

Schottener Warte

Von der Warte aus hatten wir eine schönen Überblick über Schotten bis hin zum Hoherodskopf. Weiter ging es, überwiegend bergab, zum Niddastausee.  

Blick zum Hoherodskopf
 

Unterwegs fiel uns noch eine Besonderheit auf. Gleich neben dem Wanderweg lag eine leere Bienenwabe. Nachdem wir uns umgesehen hatten, entdeckten wir die Reste von Waben, die für unsere Honigbienen untypischerweise völlig ungeschützt durch einen Bienenschwarm direkt an einem dicken Ast hoch oben im Baum gebaut waren.  

und Reste hoch oben im Baum

Bienenwabe am Wegerand

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir folgen wenig später dem Verlauf der Vulkantour 4 weiter um den Stausee und dann in Richtung des "Alteburgkopf". 

Der Niddastausee
 

Aus Zeitgründen kürzen wir die Schleife zu diesem Geotop jedoch ab und laufen gleich in Richtung Schotten. Das Mittagessen ruft. 

 

Blühender Birnbaum
 
Schloß Alteburg
 
Unmittelbar vor dem Restaurant bestaunen wir noch das schmucke Fachwerkhaus „Schloß Alteburg“ am Rande der Schottener Altstadt – aktuell steht diese Gebäude zum Verkauf. 

Einkehr im "Vulkanwohnzimmer"

 

Nach dem Mittagessen ging es dann wieder kurz bergauf zum Ausgangspunkt dieser schönen 11 ½ km langen Wanderung an der Vogelsbergschule.

Sonntag, 12. April 2026

12.4.2026 – Wanderung zum Trettstein-Wasserfall bei Gräfendorf und zum Baumkronenhotel-Seemühle

war unsere erste Ganztageswanderung in diesem Jahr überschrieben. 

Gegen 8:00 Uhr fuhren wir ab dem Schloßparklplatz in Steinau per Fahrgemeinschaften über Jossa, Burgsinn und Gräfendorf nach Dittlofsroda, ein Ortsteil von Wartmannsroth. Einen Parkplatz fanden wir bei der Grundschule. Hier starteten wir auf unsere etwa 16 km Lange Runde unter der Regie von Karl Heinz Kaufmann. 

Frühling, alles blüht
Anstieg Richtung Waizenbach

 

 

 

 

 

 

 

 

Zunächst wanderten wir nach Waizenbach und dann weiter in Richtung Morlesau an der Fränkischen Saale. 

Morlesau, Vorbereitung
auf kommende Winter
 

Kurz vor dem Ort schwenken wir nach rechts in Richtung Michelau und folgen dann dem Verlauf der Fränkischen Saale. 

 

Fränkische Saale
Mittag an der Schutzhütte


 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier fanden wir bei einer schönen Schutzhütte reichlich Platz für unsere Mittagsrast. 

Fränkische Saale

Vor Gräfendorf queren wir die Straße und es geht bergauf. Wir erreichen schließlich den „poetischen Waldwanderweg“, entlang dessen Verlauf wir einige Holzschnitzereien bestaunen können. 

Poetischer Wanderweg
Poetischer Wanderweg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Ende dieses Weges erreichen wir das Highlight dieser Wanderung, das Naturdenkmal „Trettstein-Wasserfall“. Die Gesamthöhe einschließlich des schrägen Abschnitts und kleinerer Vorstufen direkt oberhalb der Fallkante beträgt etwa 6 Meter. 

Trettstein Wasserfall
 

Mit dem Wasserfall beginnt ein kurzer klammartiger Einschnitt des Eidenbachs in den Sandstein. Der Eidenbach mündet wenig später in den Waizenbach und dieser wiederrum mündet bei Gräfendorf in die Fränkische Saale. Von dem Wasserfall aus wollten wir noch einen Abstecher zu dem Baumkronenhotel-Seemühle machen. 

Ein Appartement des Baumhaus-Hotel

 

Der Pfad dorthin war leider komplett gesperrt. Auf dem Weg zum Wasserfall konnten wir in der Ferne einige imposanten Baumhäuser erkennen. Hier wurden mehrere Appartements als „Baumhäuser“ gebaut und hochpreisig an Übernachtungsgäste vermietet. Nach den im Internet veröffentlichten Informationen, ruht der Hotelbetrieb seit Ende 2024. Dann sei eine umfangreiche Renovierung der Anlage vorgesehen. Ein Wanderer aus der Region erzählte, die Hotelangebote seien sehr gut bebucht gewesen; die Eigentümer suchten aktuell nach einem Nachfolger für das komplette Anwesen.

 

 

 

Anstieg zum Ausgangspunkt Dittlofsroda

 

Montag, 23. März 2026

22.3.2026 - Wanderung auf der Spessartfährte „Jossgrund-Runde“

Ab dem Schloß-Parkplatz in Steinau ging es via Fahrgemeinschaften um 13:00 Uhr nach Burgjoß. 


 

Geparkt wurde direkt bei dem „Café Schafhof“ (https://schafhof-cafe.de/), das sich mit leckerem Kaffee und Kuchenangeboten empfiehlt. 

Burgwiesenpark
 

Gegenüber liegt der „Burgwiesenpark Burgjoß“ mit einem schönen Kinderspielplatz und einer Minigolfanlage. Dafür hatten unsere 15 Personen starke Gruppe jedoch keine Zeit. Unter der Leitung von Christa Schöppner machten wir uns direkt auf die Jossgrund-Runde, die entgegen dem Uhrzeigersinn gelaufen wurde. 

Übersichtsplan und Beschreibung

Bei Temperaturen im niedrigen zweistelligen Bereich und schönem Sonnenschein ging es zunächst bis etwa km 4 über freies Feld bergauf. Hier hatten wir eine Höhe von ca. 420 m erreicht, der Wind war noch recht frisch – Vorfrühling eben, nach dem Phänologischen Kalender. 



 

 

Sehr schön waren die sanften, bereits grünen Spessarthügel und -täler sowie die Wälder (noch nicht ganz so grün) anzusehen. 

 

 

 

 

Weidenblühte

 

Rastplatz bei Oberndorf mit Stationsbuch



 

  

Picknickplatz
 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auffällig auf dieser Runde waren die zahlreichen Tische und Bänke entlang des Weges, die jederzeit eine Pause möglich machen. Eine besonderes Angebot des Naturpark Hessischer Spessart fanden wir bei km 6, den Rastplatz mit Picknickservice. Unterwww.naturpark-hessischer-spessart.de/picknickservice kann man seine Bestellung aufgeben und vor Ort einnehmen. 

 

 

 

  

Der Rückweg führte uns direkt an dem an der hessisch-bayrischen Grenze gelegenen Forsthaus Zieglerfeld, vorbei. Das alte, ehemalige Forsthaus kann heute für Feierlichkeiten und Übernachtungen gemietet werden (https://www.forsthaus-zieglerfeld.de/). 

 

 

 

Unserer Autos erreichten wir nach gut 3 Stunden bzw. 11,7 km. Wir waren uns einig, das war eine sehr schöne Wanderung.

10.5.2026 - Spessartwanderung im Bereich Wiesen - 2 Gruppen

Die kleinere Rude   Mit 5 Personen bei bestem Wanderwetter startete die Tour am Parkplatz Wiesbüttsee. Wir wanderten entlang und z.T. durch ...