Donnerstag, 28. Mai 2026

24.5.2026 - Pfingstsonntag – Panoramatour Eschenberg und Hopfenberg im Bereich Schwarzenfels

Bei sommerlichem Wetter und Temperaturen trafen sich 7 Wanderer, um gemeinsam nach Schwarzenfels zum Parkplatz an der Burg zu fahren, wo wir auf unsere Wanderführer Helmut und Wilma trafen. Bei wolkenlosem und tiefblauem Himmel begann unsere im wahrsten Sinne Panoramatour um Eschen- und Hopfenberg. 

Aussichtspunkt mit Erklärungen

 

Blick in Richtung Rhön

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir genossen bei klarster Sicht wunderschöne Weitblicke in die Rhön sowie auch in die nähere Umgebung. Alles umrahmt von sehr interessanten Informationen und Geschichten vom Wanderführer. 

 

 

 

Eine sehr abwechslungsreiche Wanderstrecke wurde unter die Sohlen genommen. 

 

Weiter geht's, aktuell Richtung Schwarzenfels

Einige Informationstafeln gaben uns weitere Einblicke. 

 

Aussichtspunkt Richtung Vogelsberg

Rastplatz
 Mittagspause
  

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach einer kurzen Rast mit Speis und Trank ging es ein Stück weit steil bergauf. Belohnt wurde die Anstrengung mit schönen Aussichten auf die umliegenden Gemeinden. 

Nach ca. 10 km endete unsere Wanderung direkt im Burghof der Burg Schwarzenfels. Die Burg liegt auf dem Hopfenberg, hoch über dem Sinntal und steht für 700 Jahre wechselvolle Geschichte. Im Lauf der Zeiten wurde die Burg Schwarzenfels, die ihren Namen wohl dem schwarzen Gestein unter sich verdankt, für unterschiedliche Ansprüche genutzt: als Verteidigungsposten, Gericht, Amt, Witwensitz und Residenz. Heute kümmert sich der Verein „RITTER Schwarzenfels e.V.“ als Pächter der Burganlage um den Erhalt und die Belebung der Burg. So fanden in der Vergangenheit hier Ritterspiele und Theatervorführungen statt, in der Vorweihnachtszeit kann man hier ein sehr schönen Weihnachtsmarkt besuchen. In der Burg kann man auch übernachten, es stehen 56 Betten in 7 Schlafräumen zur Verfügung. Weitere Informationen unter https://ritter-schwarzenfels.de/. 

Anstieg zur Burg

Blick vom Burgfried auf die Ruine und
 

Wir hatten noch die Gelegenheit, die Burg zu erkunden und den Bergfried zu besteigen. Oben angekommen gab es eine grandiose Panoramaaussicht. 

... in Richtung Weichersbach, die 
Schnellbahntrasse ist gut zu erkennen


Zum Abschluss unserer Wanderung saßen wir im Burghof unter schattenspendenden Sonnenschirmen bei kühlen Getränken und ließen die Wandung Revue passieren. Die Wandergruppe bedankte sich bei Helmut für die schöne Wanderung! DG

Montag, 11. Mai 2026

10.5.2026 - Spessartwanderung im Bereich Wiesen - 2 Gruppen

Die kleinere Rude 

Mit 5 Personen bei bestem Wanderwetter startete die Tour am Parkplatz Wiesbüttsee.
Wir wanderten entlang und z.T. durch das Wiesbüttmoor in Richtung Moosborn.

Wiesbüttmoor
Wiesbüttmoor


 

 

 

 

 

 

 

"Halbständer" oder "Hochstubben"

Auffallend entlang des Weges waren die vielen mannshohen Baumstümpfe mit angeschnittenem Regendach. Die genaue Bedeutung ist nicht bekannt. Vermutet wird es als Markierungszeichen für die einzelnen Forstbezirke.

 

Markante Baumstümpfe am Wegesrand




 

 

Diese Vermutung des Verfassers kann nach einer weiteren Wanderung in diesem Bereich korrigiert werden. Es handelt sich um sogenannte „Halbständer“ oder „Hochstubben“. Diese sind als aktiver Beitrag zum Naturschutz durch Erhöhung des Totholzanteiles des Waldes zu verstehen. Sie bieten Lebensraum, Brutstätte und Nahrungsquelle für zahlreiche Arten. Davon provitieren Pilze, Insekten und Vögel. So erklärt es das Fortamt Jossgrund per Infotafel - 

Nach ca. 3 km folgten wir dem Wanderweg 1 nach rechts, vorbei und fast über die Erkelshöhe und dann bergab bis Wiesen.
Nach einem informativem und sehenswertem Ortsdurchgang ging es auf der anderen Seite hinauf zur Kreuzkapelle mit den Kreuzwegstationen.
Entlang des Eselsweges wanderten wir dann entspannt auf der Höhe vorbei am Hohen Sang (482m) zum Dr. Karl Kihn-Platz, wo wir unsere verdiente Mittagsrast vor der Hütte genossen.

Dr. Karl Kihn Platz



Die letzten 3km bis zur Wiesbütt ging es vorbei am Hühnerberg entlang eines Grenzweges zwischen dem Königreich Preussen und dem Königreich Bayern mit vielen alten Grenzsteinen von 1871.

Historischer Grenzstein

Zurück bei den Autos wurde dann noch eine kleine Runde rund um den Wiesbüttsee gelaufen, damit waren die geplanten 14km erfüllt.
JD

und die größere Runde 

Wir starteten mit 8 Personen am Parkplatz am Wiesbüttsee, einem kleinem See an der bayerisch-hessischen Grenze mit einem Campingplatz. 

Wiesbüttsee

Vorbei am Wiesbüttsee ging es auf teils schmalen Waldwegen bergab nach Wiesen. Die Gemeinde Wiesen liegt in einem der schönsten Gebiete des waldreichen Naturparks Spessart. Das Ortsbild wird geprägt durch das restaurierte Mainzer Jagdschloss und die einzige Privatbrauerei des Landkreises Aschaffenburg, die im Jahre 1888 als Bürgerliches Brauhaus gegründet wurde und heute noch in Betrieb ist. Von Wiesen an ging es bergauf in Richtung Birkberg. Bevor wir wieder in den Wald kamen, hatten wir noch einen fantstischen Blick zurück über Wiesen.  

Wir wanderten dann auf teils schmalen Trampelpfaden durch einen in vielen Grüntönen leuchtenden Spassartwald bis Heinrichsthal, die höchstgelegene Gemeinde im gesamten Spessart. 

Glasbläser in Heinrichsthal
Blick über Wiesen
 

 

 

 

 

Der Name Heinrichsthal geht auf Heinrich Fleckenstein, dem ersten Glasmacher im Ort, zurück. Die Glasherstellung war im Spessart weit verbreitet. Es gab viele Glashütten. Dies ist in einem Denkmal in der Ortsmitte dargestellt. 

"E" für Eselsweg
 

 

 

Nach einem Anstieg in der Sonne ging es wieder in den Wald, bis wir auf den Eselsweg trafen.  

Der Eselsweg war eine historische Handelsstraße und ist heute ein moderner Fernwanderweg durch den Spessart in Hessen und Bayern. Diesen folgten wir nun bis zu unserer Mittagsrast. 

Für die fanden wir ein schönes sonniges Plätzchen am Volkartskreuz. Gestärkt ging es weiter auf dem Eselsweg bis zur Kreuzkapelle bei Wiesen.  

 

 

Kreuzkapelle bei Wiesen
 

 

 

 

 

In der 1883 durch Pfarrer Friedrich Frank errichteten Kreuzkapelle hatten sich in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs deutsche Soldaten verschanzt.
Vor der Kreuzkapelle befindet sich ein Kreuzweg mit 14 Stationen. 


 

 

 

 

 

Über Schotter- und Waldwege ging es zu unserem nächsten Ziel, dem Dr. Kihn Platz. Hier treffen der Eselsweg und die Birkenhainer Straße auf einander. Dr. Kihn war ein deutscher Arzt und Geschichts- und Heimatforscher und gilt als einer der Pioniere bei der Erschließung des Spessarts als Kulturlandschaft. 

Dr. Karl Kihn Platz

Von hier aus ging es die letzten 2,6 Km zu unserem Ausgangspunkt zurück. Die Wanderstrecke betrug 22 Km bei sonnigem Wanderwetter
. 
RP

Freitag, 1. Mai 2026

1.5.2026 - Maitour ins Wanderheim des VHC Zweigvereins Steinau

 

 

Für die Maitour unserer Gäste hatten wir unser Wanderheim auch in diesem Jahr wieder geöffnet. 

 

 

 

 

 

 

Es gab ein reichhaltiges Buffet mit verschiedenen Salaten, dazu Bratwürstchen oder Steaks vom Grill. Neben gekühlten Getränken wurde auch eine große Auswahl an Kuchen nebst Kaffee angeboten. 

Grill ist bereit
Salat-Buffet 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei wolkenlosem blauen Himmel und sommerlichen Temperaturen, wurde unser Angebot von den Besuchern gerne angenommen. 

 

Steak oder Wurst?
Zahlreiche Besucher um die Mittagszeit
 

Den zahlreichen Helfern, die für das Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben, den Spenderninnen und Spendern der Kuchen und Salate an dieser Stelle herzlichen Dank!
 

12.7.2026 – Wanderung rund um Vollmerz und Ramholz

Von unserem Treffpunkt am Schloßparkplatz in Steinau fuhren wir in Fahrgemeinschaft zu unserem Wanderführer Helmut nach Vollmerz. Von dort a...